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Sowohl in Produktions- wie auch in Dienstleistungsbetrieben muss mit einem Anteil von 5% an Mitarbeitern gerechnet werden, die aktuell Alkoholprobleme haben und weitere 5% die zumindest eine aktive Gefährdung aufweisen.

Dabei ist es unerheblich welcher Berufsgruppe die Betroffenen entstammen, welche Rolle sie im Unternehmen oder welche Position sie in der Betriebshierarchie bekleiden; die Annahme, dass mit steigender beruflicher Qualifikation der Alkoholkonsum abnehme, ist in mehreren Studien widerlegt worden.

Alkohol am Arbeitsplatz ist also nicht auf „Risikogruppen„ beschränkt, sondern ein Massenproblem. Alkoholiker bringen nur noch rund 75% ihrer „Normalleistung„ und sie fehlen zwei- bis dreimal häufiger als die Kollegen im Umfeld; bis zu 30% aller Arbeitsunfälle gehen auf Alkohol zurück.

Hintergrund der aktuellen Daten bietet eine repräsentative Befragung von Betrieben im Raum Brixen im Jahr 2001, die einen aktuellen Handlungsbedarf - gerade bei den Unter-35jährigen Mitarbeitern - aufgezeigt hat. Dies ist auch ein Hinweis darauf, wie verbreitet das Missbrauchsphänomen ist und dass man nicht auf eine „natürliche„ Überwindung im Sinne einer Generationenfrage, etwa durch die Pensionierung älterer Mitarbeiter, bauen kann und darf.

„Verantwortung setzt Grenzen„ lautet das Motto, das darauf aufmerksam machen soll, dass im Betrieb ein entscheidender Beitrag geleistet werden kann, um Alkoholmissbrauch und –abhängigkeit für die Betroffenen - aber auch für die in Mitleidenschaft gezogenen Kollegen - zu einem überwindbaren Phänomen zu machen.

 Themenschwerpunkt:
 Alkohol am Arbeitsplatz
 ein Projekt im Raum Brixen

  Downloads:
"Verantwortung setzt Grenzen" pdf




























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